Die Botschaft Jesu    |    Buch und Impressum                                                                                                                  
 

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Christentum-heute 

  Inhaltlicher Schwerpunkt:  

      Die soziale Botschaft Jesu

             im Zeitalter der Globalisierung

Noch vor einigen Jahren schien "Globalisierung" nur ein Fachwort für Wirtschaftsexperten zu sein. Inzwischen prägt die Globalisierung alles Geschehen so stark, dass von einem Zeitalter der Globalisierung gesprochen werden muss.

Die Globalisierung mit ihren einschneidenden wirtschaftlichen und  sozialen Folgen verändert immer stärker unser Land, unsere Arbeit und unser Leben. Unheilvoll erscheinen die Auswirkungen.

Kann christlicher Glauben darauf eine überzeugende Antwort finden? Können daraus Orientierungen für den Umgang mit zweifellos vorhandenen Globalisierungsrisiken abgeleitet werden? Und kann ganzheitlich gelebtes Christentum nachhaltig den enormen Chancen, welche Globalisierung auch hat, zum Durchbruch verhelfen?

 


 

         


 

                                             

  

                

 

 

 

 

 

                                                      
                                                                                          

   

                                              
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kleines Glossar zur Thematik soziale Botschaft Jesu
 

Christentum heute

Die Website befindet sich noch im Aufbau. Zuerst konzentriert sich Christentum-heute auf die soziale Botschaft Christi. Es sollen aber später noch weitere Bücher mit sozialethischer Relevanz vorgestellt werden und entsprechende Entwicklungen in den christlichen Kirchen verfolgt und kommentiert werden. Christentum-heute hat damit durchaus noch Entwicklungspotential.


Glaube aktuell

Ein besonderer Schwerpunkt der Website soll Glaube aktuell sein. Es werden dabei aktuelle Tendenzen des christlichen Glaubens verfolgt. Glaube aktuell bezieht sich aber weder vorrangig auf die christliche Theologie noch auf die Religionsphilosophie. Glaube aktuell soll die aktuellen Tendenzen des christlichen Glaubens widerspiegeln, wie er in den Gemeinden und im täglichen Leben praktiziert wird.


Jesus

Jesus steht im Mittelpunkt des Buches "Dein Wille geschehe". Aber Jesus interessiert hier in erster Linie als Verkünder und Begründer des Evangeliums vom Reich Gottes und erst in zweiter Linie als Person. Jesus hat seine Botschaft nicht nur verkündet , sondern sie auch gelebt. Und Jesus hat sich dafür ans Kreuz schlagen lassen. Auf die Frage, die in der Theologie hin und wieder kritisch auch gestellt wird - auf die Frage nämlich, ob es überhaupt eine soziale Botschaft Jesu gebe, hängt die Antwort davon ab, was wohl unter "sozial" verstanden werden soll. Hier ist eine Bedeutung im Sinne von die Gemeinschaft betreffend gemeint, beginnend bei der Gemeinde von Christen als Basis bis hin zur Gesellschaft als Ganzes. In diesem Bedeutungszusammenhang hat Jesus eindeutig eine soziale Botschaft verkündet. Aus der sozialen Botschaft Jesu  - heute noch genauso aktuell wie zu Jesu Zeiten - lassen sich für die Globalisierung soziale Bewältigungsstrategien sowie entsprechende individuelle Verhaltensorientierungen ableiten. Dies deshalb, weil Jesus nicht, wie nach gängigen sozialromantischen Vorstellungen üblich, an den sozialen Verhältnissen ansetzt, sondern direkt auf die Menschen abzielt, die in ihren Zusammen- und Gegeneinanderwirken diese Verhältnisse erst konstituieren - auf ihre zeitlich kaum veränderlichen Motivationen, ethische Verhaltensweisen und ihren inneren Glaubensgrund.


Jesus Christus

Mit Jesus Christus ist in hier Jesus der Christus gemeint. Jesus Christus ist der Messias, der Heiland, der Erlöser. Dies vor allem deshalb, weil Gott seinen Willen nicht wie im alten Bund in Stein gehauen als Gesetz den Menschen offenbarte, sondern dass das Wort mit Jesus Christus zu den Menschen kam. Und diese Wort ist auf das Reich Gottes konzentriert.
 


Evangelium

Das Evangelium vom Reich Gottes hat eine transzendente Dimension. Das Evangelium vom Reich Gottes hat eine eschatologische Dimension und das Evangelium vom Reich Gottes hat eine soziale Dimension. Während in der Theologie besonders die eschatologische Dimension des Evangelium vom Reich Gottes eine herausragende Rolle spielt, konzentriert sich das vorliegende Buch besonders auf soziale Dimension. Sie ist maßgeblich für den Weg der Christen hin zum eschatologischen Endzustand des kommenden Heils.
 


Reich Gottes

Das Reich Gottes ist mit Jesus Christus in die Welt gekommen. Jesus lebt dieses Reich und er fordert alle Menschen auf, ihm nachzufolgen, in das Reich einzutreten und ihrerseits auch das Reich zu leben. Dies geschieht durch Umkehr, Wiedergeburt und Heiligung. Das Reich wird durch die sozialen Beziehungen, welche die Menschen nach ihren Eintritt in das Reich eingehen, konstituiert. Es ist ein Reich des Friedens und der Gerechtigkeit.


Bergpredigt

Die Beziehungen der Menschen im Reich Gottes gründen sich auf vor allem in der Bergpredigt von Jesus dargelegten sozialethischen Werten. Diese Werte sind sowohl in den Seligpreisungen als auch in den Antithesen enthalten. Die Bergpredigt gipfelt schließlich in der goldenen Regel der Lebensführung. Auf den ersten Blick einfach und selbstverständlich, sind die Werte der Bergpredigt allerdings schwierig umzusetzen. Sie bilden jedoch das sozialethische Programm für das Reich Gottes.


Dein Reich komme

Die zweite Bitte des Vaterunser bezieht sich auf das Kommen des Reiches. Das Reich Gottes ist auf Wachstum ausgelegt. Das Wachstum geschieht extensiv (Gleichnis vom Senfkorn) und intensiv (Gleichnis vom Sauerteig). Es setzt sich in dem Maße durch, indem sich immer mehr Menschen für das Reich engagieren. Und je mehr sich das Reich Gottes durchsetzt, desto mehr setzt sich auch das Heil in der Welt durch. Reich Gottes ist in dem Sinne zu verstehen, dass Gott über dieses Reich die Schirmherrschaft übernimmt. Mit dem entfalteten Reich Gottes wird der Endzustand der Heilsgeschichte erreicht.


Gottesherrschaft

Gottesherrschaft und Reich Gottes sind Begriffe, die in die gleiche Richtung weisen. Gottesherrschaft hängt mit Erlösung eng zusammen. Im alten Israel unter den Bedingung en der Sklaverei bedeutete Erlösung Freikauf. Der Freigekaufte ging in das Eigentum des neuen Herrn über. Indem Gott sein Volk aus den alten Bindungen löste, wurde es Gottes Eigentum. Gott errichtete seine Herrschaft über sein Volk . Doch dieses wählte schon bald statt der Gottesherrschaft die Herrschaft des Menschen über den Menschen. Mit dem Reich Gottes wird die Gottesherrschaft neu errichtet. Gottesherrschaft nimmt den Charakter einer Schirmherrschaft an. Die globale Menschengemeinschaft befindet sich in der Obhut Gottes.


Heilsgeschichte

Von der Entstehung des Universums  bis hin zur heutige Zeit ist Geschichte auch Heilsgeschichte - mag sie auch durch noch so viel Unheil führen. Höhepunkt der Heilsgeschichte ist Jesus Christus. Doch Jesus ist nicht das Ziel der Heilsgeschichte. Das Ziel der Heilsgeschichte ist das Reich Gottes. Jesus Christus sieht seine Mission vor allem darin, das Evangelium vom Reich Gottes zu lehren, das Reich Gottes zu leben und dem Reich Gottes den Weg zu bahnen.



Dein Wille geschehe!

Die dritte Bitte des Vaterunser spricht den Willen Gottes an. Der Mensch hat einen freien Willen und so kann er den Willen Gottes tun oder ihn ignorieren. Nach Gottes Willen sollen die Menschen in Harmonie mit Gott leben. Dieser ursprünglich paradiesische Zustand ging durch den Abfall von Gott verloren. Ihn wieder zu erreichen ist Zweck und Ziel der Heilsgeschichte. Dazu ist der Wille Gottes zu tun. Dies bedeutet eine Ausrichtung des menschlichen Handelns auf das sozialethische  Programm des Gottesreiches und das ständige Bemühen, dies immer mehr in seinem Leben zu praktizieren.


Eschatologie

Eschatologie bezieht sich auf die letzten Dinge. Als solche werden die Wiederkehr Christi und das Stattfinden einer Apokalypse angesehen, in denen die alten Reiche untergehen und das Reich Gottes entsteht. Quelle solcher Vorstellungen ist die Apokalypse des Johannes. Als Zeichen für die letzten Tage gelten Kriege, Hunger, Seuchen, Naturkatastrophen, Zerfall der sozialen Bindungen. Es gibt aber auch durchaus ernstzunehmende Meinungen, dass keine Apokalypse stattfinden wird und das Reich Gottes sich auf evolutionären Wege entwickelt. In diesem Sinne führt die Entwicklung hin zum  eschatologischen Reich Gottes.

 

Nachfolge

Der evolutionäre Weg zum Heil besteht in der Nachfolge Jesu. Es geht nicht darum wie Jesus als Wanderprediger durch die Landen zu ziehen. Es geht vielmehr darum, die von Jesus Christus vertretenen Grundsätze zu Maximen der Lebensgestaltung zu machen. Es kommt auf eine konsequente Nachfolge an, um den durch Jesus verkündeten Heil zum Durchbruch zu verhelfen. Der Weg kann schwer und steinig sein. Es heißt sein Kreuz auf sich zu nehmen und Jesus Christus nachzufolgen. Hierbei erfährt der Nachfolgende die Leitung des Heiligen Geistes.

 

Via Caritatis

Via Caritatis beschreibt den Weg, der zum Reich Gottes zu gehen ist. Grundlage sowie Dreh und Angelpunkt jedes christlichen Tun ist das Doppelgebot von Gottes- und Nächstenliebe. Die Liebe, die von Gott empfangen sollte auch das Verhältnis der Menschen zueinander bestimmen. Dies beginnt mit kritischer Toleranz und mündet in die Nächstenliebe, die in der Feindesliebe ihre Krönung erfährt.

 

Nächstenliebe

Auf die Frage eines Pharisäers, wer nun eigentlich der Nächste sei, antwortet Jesus mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Der Nächste findet sich im sozialen Umfeld, das sich aus dem Handeln des Menschen erschießt. Nächstenliebe ist das Grunderfordernis der Menschlichkeit. Sie äußert sich in aktiver mitmenschlicher Solidarität. Das Engagement, das der Nächstenliebe zugrunde liegt bezieht sich sowohl auf das Tun als auch auf den Einsatz materieller Mittel. Der Samariter setzte sein Vermögen ein, um seinem Nächsten zu helfen. Nächstenliebe wird also besonders dann zur bestimmenden gesellschaftlichen Größe, wenn ein gesichertes materielles Niveau vorhanden ist.

 

 Katholische Sozialehre .

Christentum ist mit sozialem Engagement eng verbunden. Die Grundlagen dazu werden durch die katholischer Soziallehre und die evangelische Sozialethik gelegt. Die katholische Soziallehre entstand als Antwort auf die soziale Frage des 19. Jahrhunderts. Es geht ihr  um die Ordnung des gesellschaftlichen Zusammenlebens auf der Grundlage des christlichen Gesellschaftsverständnisses und des christlichen Menschenbildes. Die katholische Soziallehre wird durch die Autorität des kirchlichen Lehramtes getragen. Ihr Inhalt wurde in acht Sozialenzykliken dargelegt. Die katholische Soziallehre betont solche Werte wie Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Subsidiarität, Gemeinwohl und Sozialpartnerschaft.  Sie bilden die Grundlage für die katholische Sozialarbeit.
 

 Sozialethik

Die evangelische Sozialethik ist wie die katholische Soziallehre ein Reflex auf die soziale Frage des 19. Jahrhunderts.  Mit ihr wurde klargestellt, dass Ethik nicht nur eine Sache von Tugenden und moralischen Pflichten des Individuums sei, sondern erst im Zusammenleben der Menschen als soziale Größe zur Wirksamkeit kommt. Der evangelischen Sozialethik geht es um die Gesetzmäßigkeit sozialer Abläufe und um deren Gestaltung nach christlichen Werten. Der evangelischen Sozialethik geht es besonders um Staat und Demokratie, Arbeit und Beruf, Technik und Umwelt, Mitbestimmung und Entwicklung. Da es hier keine zentrale Lehrautorität gibt, haben sich verschiedene grundlegende Ansätze herausgebildet. Orthodoxe Lutheraner favorisieren die Zwei-Reiche-Lehre. Dementsprechend ist das Reich Gottes von dem Reich der Welt zu unterscheiden. Nach dem frühen Luther kann man nur in einem der beiden leben. Im Reich Gottes gelten die ethischen Anforderungen der Bergpredigt und das Doppelgebot. Da sich jedoch eine Existenz im Reiche der Welt nicht vermeiden, lässt solle man sich dort zwar der weltliche Macht unterwerfen, um im Sinne der Nächstenliebe den Frieden zu bewahren. Allerdings ergibt sich aus der biblischen Aussage: "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen" leidet sich aber ein passives Widerstandsrecht gegen eine ungerechte Herrschaft ab. Der späte Luther revidierte allerdings die Lehre dahingehend, dass es möglich sei in beiden Reichen zu leben. Reformierte, besonders die Schule um Karl Barth wenden sich gegen diesen Dualismus und betonen mit der Königsherrschaft Christi, dass Jesus der Herr auch über die Welt ist. Dementsprechend wird sich das Reich Gottes immer mehr in der Welt durchsetzen. 


Christliche Theologie 

Christliche Theologie bezieht sich auf Jesus Christus als das Wort Gottes, welches den Willen Gottes zum Ausdruck bringt. Christliche Theologie beinhaltet die konstruktive Reflexion über den christlichen Glauben. Christliche Theologie ist konfessionell unterschiedlich gestaltet. Im Buch werden sowohl Ergebnisse der katholischen Theologie auf der Basis der maßgeblichen Lehrentscheidungen als auch Erkenntnisse der evangelischen Theologie berücksichtigt.


 Religionsphilosophie


Die Reflexion der Heilsgeschichte, in welche die soziale Botschaft Jesu eingebunden ist, geschieht mit den Mitteln der Religionsphilosophie. Religionsphilosophie ist ein Teil der praktischen Philosophie. es geht um die Reflexion religiöser Phänomene, speziell die des Christentums. Die Religionsphilosophie hinterfragt religiöse Begriffe auf ihren Sinn und beschäftigt sich mit dem religiösen Verhalten der Menschen sowie ihrer ethischen Fundierung. Grundlegende Fragestellungen sind: Woher kommen wir und wohin gehen wir? Welchen Beitrag kann das Christentum leisten, damit die Welt menschlicher und lebenswerter wird? Dabei zeichnet sich die Religionsphilosophie durch ein kritisches Herangehen an das Sosein der Welt und die herrschenden sozialen Verhältnisse aus.

Soterologie

Die Soterologie stellt die Frage nach dem Heil. Heil ist die Antwort Gottes auf die Übel der Welt und Jesus Christus weist den Weg dazu. Die Nachfolge Christi ist gleichzeitig die Verpflichtung des Nachfolgenden zum Heil. Heil hat somit etwas mit dem Wesen des Menschen zu tun. Heil ist der Zustand entfalteter Menschlichkeit. Für den Einzelnen bedeutet das Heil, auf das die Soterologie verweist, existenzielle Sicherheit, Geborgenheit, das Leben als sinnvoll empfinden, eine Zukunft haben, im Frieden mit sich selbst sein, in sich zu ruhen. Die Soterologie geht aber über das individuelle Heil weit hinaus. Individuelles Heil kann nur erreicht werden, wenn die sozialen Randbedingungen stimmen. In diesem Sinne sind von der Soterologie her die sozialen Beziehungen  aktiv zu gestalten. und dies auf der Grundlage der von Jesus verkündeten ethischen Normen.
 

Globalisierung
Dies geschieht unter den Bedingungen der Globalisierung. Globalisierung bestimmt den Charakter unserer Epoche. Und sie betrifft auch Christen. Sie bildet den weltlichen Rahmen in dessen Koordinatensystem sich christlicher Glauben entfalten kann und entfalten wird. Globalisierung trägt Chancen und Risiken in sich - auch für den christliche Glauben. Gelebter Glauben muss dazu beitragen die Risiken der Globalisierung zu minimieren und den Chancen für eine menschlichere Welt zum Durchbruch zu verhelfen. Dies ist nicht nur für die Welt, sondern auch für das Christentum von existentieller Bedeutung.

 

Kirche

Um Antworten auf die Frage der Globalisierung wird im Buch "Dein Wille geschehe" gerungen. Das Buch ist überkonfessionell ausgerichtet. Unter Kirche wird hier die eine universale Kirche Christi verstanden, sei sie katholische Kirche, evangelische Kirche, Freikirche oder christliche Glaubensgemeinschaft. Dementsprechend ist das Buch besonders der Ökumene verpflichtet.


Ökumene

In der Ökumene wird eine elementare Tendenz für die zukünftigen Entwicklung der Kirche gesehen. Ökumene bedeutet Einheit in der Vielfalt. Kirchen können die Herausforderungen der Zukunft nur dann erfolgreich bewältigen, wenn sie die Herausforderungen der Ökumene bewältigen. Ernsthafte Hindernisse für die Ökumene gibt es objektiv nicht. Theologischer Differenzen sind soweit ausgeräumt, dass sie keine ernsthaften Hindernisse für die Einheit der Christen mehr darstellen. Seit dem ökumenischen Kirchentag in Berlin ist es zwar wieder etwas ruhiger um die Ökumene geworden, die Notwendigkeit der Ökumene hat sich aber keinesfalls vermindert.


Christliche Arbeit

Ökumene wird besondere Impulse von der christlichen Arbeit bekommen. Hierbei geht es um Arbeit, die auf der christlicher Wertebasis geleistet wird. Dies kann ehrenamtliche, aber auch Erwerbsarbeit sein. Die Formen christlicher Arbeit sind vielfältig. Einmal können sich Christen an Projekten zusammenfinden, die sie durch Arbeit und auch mit Kapital unterstützen. Bei der christlichen Arbeit kommen karitativ-soziale Projekte genauso in Frage wie gewerbliche Projekte. Christliche Arbeit kann aber auch in Unternehmen geleistet werden, die nach christlichen Prinzipien geleitet werden und bei denen sich die während der Arbeit eingegangenen Beziehungen auf der Grundlage christlicher Werte gestaltet. Christliche Arbeit ist in solchen Unternehmen das Sachziel. Es ist aber nur möglich, wenn das Formalziel ereicht werden kann: Gewinnerzielung bei hoher Effizienz der eingesetzten Produktionsfaktoren. Christliche Arbeit ist eine notwendige Bedingung im Gottesreich. Denn sie sichert etwas, was in Gottesreich gegeben ist: die materielle Existenz.


Theodizee

Dem Buch liegt die Problematik der Theodizee implizit zugrunde. Dieses Problem der Theodizee wurde durch den Philosophen Leibnitz aufgeworfen. Es lässt sich auf einen einfachen Nenner bringen: "Warum ist die Welt nicht heil, trotz des Wirkens des Heilands." Zur Theodizee wurden immer wieder Lösungen gesucht und es werden auch in Zukunft immer wieder Lösungen gesucht. Hier wird davon ausgegangen, das die Welt erst dann heil wird, wenn die Nachfolge Jesu konsequent praktiziert wird. Dabei liegt der Akzent auf konsequent. Konsequente und nachhaltige Nachfolge setzt aber eine radikale Umkehr voraus. Jesus formuliert hierzu eine scharfe Alternative: Entweder Umkehr oder Untergang. Der Untergang erfolgt an den Übeln dieser Welt: Kriege, Hunger, Umweltkatastrophen, Epidemien. In diesem Sinne sind die Übel dieser Welt nicht als eine Inkarnation des Bösen zu sehen, sondern als eine Erscheinung sozialer Fehlentwicklungen. Sie sind auf der Grundlage menschlicher Freiheit möglich und eine Folge der Abkehr von der göttlichen Ordnung des Friedens und der Gerechtigkeit.

   

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